Verfasst von Roger unter Hauskram
Heute waren mal wieder Geländeformungsarbeiten im Garten angesagt. Diesmal habe ich Betonpflanzringe verwendet, da selbige auch schon verwendet wurden um den angrenzenden Treppenbereich zu festigen. Die Teile sind günstig und wenn sie mal bepflanzt sind auch durchaus ansehnlich.
Zutatenliste:
- Betonpflanzringe
- Ein passendes Stück Stahl aus Vaters Restelager
- Etwas Portlandzement
- Etwas Kies
- Etwas Wasser
- Werkzeug: Spaten, Schaufel, Spitzhacke, Schubkarre, Eimer, Wasserwaage, Handschaufel
Zunächst wird die überflüssige Erdmasse ausgehoben, passend entsorgt und ein halbwegs gerades Untergrundniveau geschaffen.

Damit sich die Steine mit der Zeit nicht setzen wird ein leichtes Betonfundament unter der ersten Steinreihe eingebaut. Sorgt auch für Stabilität wenn’s mal mehr als eine Reihe werden soll. Dazu zunächst die Bewehrung (hier: ein Abfallstück eines Metallgartenzauns) einlegen und mit der Wasserwaage ausrichten.

Beton mischen: Zement und Kies im Verhältnis 1:4 in die Schubkarre und mit der Schaufel vermengen. Unter Rühren solange Wasser hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann den Beton über die Bewehrung kippen und die Betonpflanzringe draufsetzen. Dabei mit Wasserwaage und Anpassung der Betonschicht unter den Steinen dafür sorgen, dass die Steine gerade sitzen. Bei mehr als vier Betonpflanzringen empfiehlt es sich die Ausrichtung zusätzlich mit einer straff gespannten Schnur und einer langen Messlatte vorzunehmen. Restlichen Beton sofern vorhanden hinter der Steinreihe verteilen.

Fertig! Fast zumindest. Zum Abtragen des restlichen überflüssigen Geländes hat es heute leider nicht mehr gereicht. Bepflanzt wird wohl auch erst nächstes Frühjahr.
Verfasst von Roger unter Hauskram
Dieses Wochenende feiern wir einjähriges Jubiläum in unseren Haus. Das erste Jahr verging wie im Flug. Wenn ich mich jedoch an den Zustand vor einem Jahr zurückerinnere, haben wir in dieser Zeit doch schon einiges umgesetzt. Und es gibt immer noch genug zu tun. Irgendwie ist der Gedanke ein schlüsselfertiges Haus zu bauen und dann fertig zu sein ein ziemlicher Trugschluss.
Verfasst von Roger unter Hauskram
Eigentlich hätte heute ein guter Tag werden können: Gefühlter Freitag, abends im Fünf Sterne in Karlsruhe lecker Essen gehen. Leider nur hätte. Am späten Vormittag nahm das Unheil seinen Lauf. Ich befand mich im Büro und telefonierte mit $Kollege, der auswärts gerade eine Störung behoben hatte. Als wir das abgehakt hatten, fragte er mich noch kurz wo denn die Beethovenstraße in Eutingen sei, da die Stadtwerke dort ein von einem Bagger gebissenes Datenkabel meldeten und er sich das im Anschluss noch ansehen wolle. Ich sagte ihm das sei die Straße in der ich wohne und dass die Stadtwerke dort gerade Wartungsarbeiten am Wassernetz durchführen und dabei wohl mehr gebaggert haben als gut ist. Thema abgehakt. Kurz darauf hatte ich meine aufgebrachte Frau am Mobiltelefon. Das Telefonat bringt die Erkenntnis, dass in der Beethovenstraße nicht ein Datenkabel meines Arbeitgebers sondern unser privater Telekomhausanschluss dem Bagger zum Opfer gefallen ist. Die Bauarbeiter nebenan haben beim Abgraben von Arbeitsraum auf unserem Grundstück gleich unsere Telefonleitung mit abgegraben. Anschließend meldet sich $Kollege, mittlerweile vor Ort, und bestätigt das Malheur. In der Mittagspause wurden die sechs durchtrennten Doppeladern mit einem fachmännisch ausgeführten Provisorium wieder verbunden, fixiert und isoliert. Die Telekom kommt wohl erst nächste Woche dazu, den Schaden richtig zu reparieren.
Ärgerlich dabei ist dass ich den nachbarlichen Akteuren im Vorfeld mehrfach schriftlich sowie mündlich vermittelt habe, dass in diesem Bereich Leitungen verlaufen und dass hier dringendst Vorsicht geboten ist. Hätte ich mir auch sparen können. Gott sei Dank hat es nicht die über dem Telekomkabel verlaufenden Erdwärmesonden erwischt. Das wäre richtig unangenehm geworden.
Im Gespräch mit dem Baggerfahrer habe ich dann auch nebenbei noch von den aktuellen Planungen der Bauherrschaften erfahren. Ich hoffe dass die darüber informierte Bauaufsicht funktioniert und diese den Arbeitern die Folgen ihrer Tätigkeiten klar macht um wirklich schwere und nicht reparable Schäden zu verhindern. Mittlerweile kostet der Mist nebenan fast mehr Nerven als das eigene Bauvorhaben. Und das hat mir schon mehr als gereicht.
Verfasst von Roger unter Hauskram

Da das Wetter mitspielte wurde heute Nachmittag mit tatkräftiger Unterstützung meines Vaters der oberen Geländebereich per Fräse auf die Aussaat vorbereitet und ein provisorischer Zaun zur Wildwestzone errichtet. Nach einer weiteren Fräsaktion in Kürze kommt da erstmal gelber Senf hin, danach wird das Rasen. Der Zaun weicht hoffentlich auch bald etwas schmuckerem. Dazu müssen wir jedoch erstmal abwarten, was mit dem angrenzenden Gelände noch geschieht. Momentan weiß das niemand auf diesem Planeten. Und ich befürchte, das wird sich auch kurz- bis mittelfristig nicht ändern.
Verfasst von Roger unter Allgemein
Die Sendepause auf dieser Webpräsenz ist hiermit erstmal beendet. Notwendig ist sie geworden um potentiell verhängnisvolle Veröffentlichungen in der “heißen” Phase des Hausbaus und der vielleicht noch etwas heißeren Phase danach zu vermeiden. Wie das halt mal so ist beim Bauen geht dabei nicht alles nach Plan und das gilt vor allem wenn Simone und ich das angehen. Das Haus steht jedoch mittlerweile und ist seit 10 Monaten bewohnt. Die Erdwärmeheizung hat sich im ersten Winter bewährt, war aber auch in der Bauphase eins der größten Probleme und hat nicht wenig Nerven gekostet. Leider ist das auf den Bau folgende Problem in der Umgebung trotz Einsatz hinreichend vieler Juristen noch nicht ganz gelöst. Dazu irgendwann vielleicht mehr.
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