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Beiträge getaggt mit job
Kranwurschtexpress
28. Aug
Kaum ist die Baustelle vor $WORKPLACE abgeschlossen, geht’s dahinter wieder los. Nach dem Abriss des Parkhauses Deimlingstraße wurde erstmal großzügig gebaggert und gebohrt, mittlerweile sind die ersten Fundamente des neuen Gebäudes der Alfons-Kern-Schule betoniert. Die letzten zwei Tage wurden zwei üppig bemessene Baukräne montiert. Wenn das in dem Tempo weitergeht ist die Baustelle schneller fertig als die unserer Nachbarn auf der mal wieder seit drei Wochen nichts passiert ist.
Die Hoffnung bestimmter Kollegen, dass die Ausleger der Kräne lang genug sind um einen Currywurst-Express-Lieferservice vom Brodbeck-Imbiss vors Bürofenster einzurichten, hat sich leider nicht bewahrheitet.
Wenn’s mal wieder länger dauert
13. Jul
Noch gut acht Stunden, dann ist meine bisher längste Rufbereitschaftsphase voraussichtlich vorbei. Eine unglückliche Kombination von Urlaub und Krankheit der Teamkollegen hat mir sieben Rufbereitschaftswochen am Stück ermöglicht. Gut für den Lohnzettel, ich bin aber froh wenn ich endlich mal wieder ohne das Kummertelefon unterwegs sein kann.
Komischer Tag
04. Jun
Der Tag heute war sonderbar. Erst mit Kopfweh aufgewacht, dann auf dem Weg zur Arbeit feststellen müssen, dass irgendein dämlicher Mistköter, der hier immer Gassi geführt wird, auf unser Grundstück gekackt hat. Später auf der Arbeit gleich vermittelt bekommen, dass wegen einer unwahrscheinlich unwahrscheinlichen Begebenheit das SAN steht. Die übliche erste Reflexschuldzuweisung der Kollegen (“Das ist ein Netzwerkproblem!!111elf!!”) war bei meinem Eintreffen schon widerlegt und das Problem somit nicht meine Baustelle. So konnte ich mich weitestgehend ungestört von E-Mail und anderen Ablenkungen meiner Arbeit widmen während die SAN-Kollegen das SAN wieder startklar machten. Da mein direkter Kollege heute erkrankte (gute Besserung!), durfte ich auch seine Schicht übernehmen und die Ruhe noch länger auskosten.
Großstadtkoller
13. Jul
Die letzten drei Tage habe ich bei Siemens in München verbracht und mich über deren SDH-Hardware unterrichten lassen. Dabei blieb natürlich auch Gelegenheit sich mal ein wenig in München umzusehen. Ist eine nette Stadt in der man schon die eine oder andere nette Ecke findet. Nur den Hype darum kann ich echt nicht verstehen. Häufig völlig überzogene Preise (ganz schlimm bei Immobilien), Touristenattraktionen die im Vergleich mit anderen Lokalitäten abstinken (etwa das Hofbräuhaus) und für meinen persönlichen Geschmack zuviele Leute und zu flach. War nett, aber auf Dauer fühl ich mich doch eher in der Provinz im “Ländle” wohler.
Alzheimer und die Folgen
06. Mai
Ein Wochenende fängt genau dann beschissen an wenn man kurz vor der Abfahrt zur Chefin nach St. Georgen noch in Karlsruhe bemerkt dass
- der Tankfüllstandsanzeiger auf Reserve zeigt,
- der Geldbeutel mit Bargeld, EC-Karte und der am Montag Morgen dringend benötigten KVV-Karte in der Schreibtischschublade im Büro in Pforzheim liegt,
- Rathaustüren, die zum Erreichen des Büros geöffnet sein sollten, wegen einer Veranstaltung im Haus geschlossen sind und man den dafür benötigten Schlüssel nicht zuhause hat,
- und letztendlich das Zugangskontrollsystem kurz vorm Ziel noch Zicken macht.
Großes Dankeschön an Kollege Ralf und $CHEF, die mir schnell und unkompliziert aus der Patsche geholfen haben.
Training: Cisco Internetwork Troubleshooting
28. Apr
Diese Woche war Weiterbildung angesagt. Ich habe den Cisco Internetwork Troubleshooting (CIT) Kurs absolviert. Dabei ging es um Problemsuche und -behebung in von Cisco Geräten geswitchten und gerouteten Netzwerken. Der Ablauf war leicht anders als ich das von bisherigen Schulungen gewohnt war, da es sich nicht um eine herkömmliche Schulung handelte. Vielmehr war’s ein praktisch orientierter Workshop.
Das zugehörige Lab bestand aus einem Cisco 3550 Router/Switch, zwei Cisco 2600 Routern und einem Cisco 2950 Switch plus drei PC-Endsystemen. Gegliedert war es in Access-, Distribution- und Corebereich und war mit weiteren nicht zu befingernden Cisco Systemen im Corebereich verbunden. Nach etwas einführender Theorie waren verschiedene sogenannte “Trouble Tickets” zu lösen: Der Trainer führte im Lab-Netz diverse Umstrukturierungen durch. Dabei ging jeweils ziemlich viel kaputt. Unsere Aufgabe war dann, die auf verschiedenen Schichten vorhandenen Probleme einzukreisen und zu beseitigen. Der Trainer unterstützte im Bedarfsfall moderierend.
Mir hat’s ziemlich Spaß gemacht auch wenn dabei schon das eine oder andere Mal die Birne ganz schön geraucht hat. Empfehlenswert.
Die zugehörige Prüfung habe ich mir gespart, da die damit verbundenen Zertifizierungen meiner Meinung nach Geldmacherei und mit einmal machen ja auch nicht erledigt sind.
Arcor Express, Teil II
24. Apr
Heute wurde die “Expressentstörung” meines bisher noch nie funktionierenden Arcoranschlusses eingeleitet. Der durchführende T-Com Techniker hat sich telefonisch unter der richtigen (!) Telefonnummer vorangekündigt, kam pünktlich und hat den Zweitanschluß recht fix startklar gemacht. Ich kann’s nicht glauben, aber ich habe jetzt tatsächlich einen funktionierenden Arcoranschluß in der Wohnung und der von der T-Com tut auch noch!
Arcor Express
12. Apr
Da ich für meinen Arbeitgeber hin und wieder Rufbereitschaft leiste, stellt mir dieser einen zusätzlichen Telefonanschluss inklusive ADSL zur Verfügung. Er versucht es zumindest. Seit der Beantragung vor etwa zwei Monaten und unzähligen Minuten in der Warteschleife der Arcor Hotline und mit dieser selbst wurde die Arcor-Leitung in den Verteiler im Keller rangiert, niemals vom Verteiler auf mein zweites Leitungspaar gepatched und deshalb letztendlich wieder aus dem Hausverteiler rausrangiert. Man kann wahrlich sagen, dass sich Arcor dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich habe beschlossen, Rufbereitschaftseinsätze eben ohne Arcor-Anschluss abzuwickeln. Zum selben Ergebnis ist auch ein Kollege gekommen, bei dem es ähnlich lief.
Heute Nachmittag im Büro klingelt das Telefon und ich habe den Teamleiter Kundenbetreuung Arcor Stuttgart an der Strippe. Er habe sich die offenen Vorgänge angesehen und ist dabei auf unsere Pannenserie gestoßen. Diese will er jetzt aus der Welt schaffen. Und tut dies auch sehr freundlich und energisch. Nächste Woche wird eine Express-Entstörung bei der T-COM angetriggert und dann habe ich hoffentlich meinen Arcor-Anschluß. Hätte ich auch schon heute Abend haben können, so eilig habe ich’s aber auch wieder nicht.
Warum nicht gleich so?
Gedächtnislücken (oder: Wer nicht bremst verliert)
29. Mrz
Im Zuge der Rufbereitschaft, die ich diese Woche ableiste, habe ich die Möglichkeit, ein Dienst-KFZ für eventuelle Einsätze mit nach Hause zu nehmen. Das nehme ich diese Woche auch in Anspruch und teste, wie sich das Auto im Vergleich zur eigentlich ganz brauchbaren Bahnfahrerei schlägt. Die Autowoche fing dann am Montag auch schon ganz prima an. Ich rolle mit dem Dienst-KFZ Richtung Tiefgaragenausfahrt dem Feierabend entgegen, suche erstmal den Knopf, der den Fensterheber betätigt und verwende die dem Auto zugewiesene Parkkarte um den Schlagbaum zu öffnen. Nach einer knappen Viertelstunde Berufsverkehr habe ich gerade die Wilferdinger Höhe erreicht als ich bemerke daß sich die Parkkarte nicht dort befindet wo sie eigentlich hingehört und dass sie sich auch generell nirgends befindet. Also erstmal rechts ran und das Auto durchsucht. Leider keine Karte vorhanden. Kehrtwende, nochmal ne knappe Viertelstunde runter in die Stadt und in der Tiefgarage gesucht. Fehlanzeige. Beim Garagenpersonal nachgehakt, Automaten öffnen lassen. Fehlanzeige. Auto gründlichst durchsucht. Fehlanzeige. Nach Karlsruhe gefahren und abermals das Auto von rechts oben nach links unten abgesucht. Immer noch keine Karte. Damit abgefunden, daß es ab 30 abwärts geht, Onkel Alzheimer immer mehr die Kontrolle übernimmt und ich schlicht vergessen habe, die Karte nach Öffnung des Schlagbaums wieder aus dem Automat zu ziehen.
Am nächsten Morgen fahre ich nach Pforzheim, parke aufgrund fehlender Garagenkarte kurzerhand in der Fußgängerzone vorm Rathaus und kümmere mich umgehend um die Sperrung der verlorenen Karte und um die Ausstellung einer neuen Karte. Auch über fehlendes Gespött der Kollegen kann ich mich nicht beklagen. Nach wie vor ist mir schleierhaft wie mir sowas passieren konnte.
Heute morgen sitze ich an meinem Arbeitsplatz als sich $KOLLEGE von hinten anschleicht und mir eine Parkkarte auf den Tisch wirft. Die Nummer habe ich schnell als die der gestern gesperrten Karte identifiziert. Ungläubig schaue ich ihn an und verstehe die Welt nicht mehr. Er grinst und meint nur, er hätte mit dem Dienst-KFZ nur scharf gebremst und die Karte kam unter dem Beifahrersitz vorgeschossen. Wie sie dort hingekommen ist, ist mir immer noch ein Rätsel. Warum ich sie dort nie gefunden hatte, auch.
Nächste Woche fahre ich wieder Bahn.
Terminstörung
09. Mrz
Was passiert laut Murphy mitten beim ersten und einzigen wichtigen, schlecht verschiebbarem Termin in meiner ersten Woche Rufbereitschaft? Mehr >
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