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Beiträge getaggt mit Karlsruhe
Schicht im Schacht
18. Mai
Das Substage in Karlsruhe ist kein Club wie jeder andere. Untergebracht in einer stillgelegten Fußgängerunterführung unter der Ettlinger Straße hindurch hat es ein ganz eigenes, sehr gemütliches Ambiente. Diese Umgebung war Austragungsort vieler wirklich genialer Konzerte. Nicht nur einmal bin ich nach dem dortigen Besuch einer mir zuvor noch wenig bekannten Band zu deren Fanboy mutiert. Vielleicht ist das jetzt alles Geschichte, denn die Fußgängerunterführung wird geräumt um Platz für die Karlsruher U-Strab zu machen. Der Club eröffnet dann vermutlich im September in der ehemaligen Schlachthalle an der Durlacher Allee neu.
Zum Abschluss des Kapitel Fußgängerunterführung war letzte Woche unter dem Motto Schicht im Schacht Festivalwoche angesagt. Den Auftakt machte ein Konzertabend mit den Bands At The Soundawn, Ira und Long Distance Calling. Um es kurz zu fassen: Ein fantastischer Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde und ein würdiger Abschluss für Substage im Tunnel. In mehr Worte gefasst haben das andere Besucher dieses Abends sehr treffend hier und hier. Bilder gibt es auf flickr. Meine Wenigkeit kann noch einen kurzen Ausschnitt des überwältigenden Auftritts von Long Distance Calling (leider nur Telefonqualität) beisteuern, und zwar hier:
Goodbye Karlsruhe
13. Jul
Meine Tage in Karlsruhe neigen sich dem Ende zu. Und das schneller als ich damit gerechnet habe. Die letzten Wochen waren anstrengend und terminreich, aber mittlerweile ist einiges in trockenen Tüchern. Simone und ich werden in Pforzheim-Eutingen sesshaft werden und dort ein Häusle bauen. Bauplatz und zu bauendes Haus stehen fest, leider ist auch der moderne Fertighausbau noch nicht so weit, ein Bauprojekt innerhalb von zwei Monaten abzuschließen. Da Simone jedoch in zwei Monaten ihre neue Stelle in Mühlacker antreten muß und das nicht von St. Georgen aus kann, bedeutet das für uns, daß wir vor dem Einzug ins eigene Heim noch für ein paar Monate in eine temporäre Zwischenwohnung ziehen müssen. Eine solche zu finden war nicht leicht, da die Vermieter aus verständlichen Gründen lieber langfristig vermieten. Letzten Freitag erhielten wir dann aber doch noch eine Zusage. Glücklicherweise zu einer Wohnung, die nur etwa fünf Gehminuten von der zukünftigen Baustelle entfernt ist. Am selben Tag wurde auch endlich das Problem der Finanzierung des Vorhabens geklärt.
Jetzt kann’s also losgehen. Am Samstag der erste Termin zur Detailplanung mit dem Architekten und in nur vier Wochen startet die Umzugsodyssee in die eigenen vier Wände. Wird ein heißer Sommer und ich bin trotz dem zu erwartenden Stress schon sehr gespannt darauf.
Ausflug zum Dobel
12. Jun
Herrliche Zeit gerade. Die Bevölkerung dieses Landes kümmert sich um die Fußball-WM und hält daher Straßen und Wege frei, der Sommer ist endlich gekommen, ich habe nach ein paar hektischen Wochen mal ne Woche frei und Frauchen muß arbeiten. Die beste Gelegenheit also, sich diese Woche dem schönsten Hobby der Welt zu widmen und ein paar Touren zu fahren.
Heute war mal wieder das Rennrad drin, welches ich heute Morgen per Inter-Regio-Express nach Pforzheim befördert habe um dann damit einen Ausritt über Dobel und Käppele nach Gaggenau und zurück nach Karlsruhe zu machen.
Arcor Express, Teil II
24. Apr
Heute wurde die “Expressentstörung” meines bisher noch nie funktionierenden Arcoranschlusses eingeleitet. Der durchführende T-Com Techniker hat sich telefonisch unter der richtigen (!) Telefonnummer vorangekündigt, kam pünktlich und hat den Zweitanschluß recht fix startklar gemacht. Ich kann’s nicht glauben, aber ich habe jetzt tatsächlich einen funktionierenden Arcoranschluß in der Wohnung und der von der T-Com tut auch noch!
Rennrad-Tour: Mittelroute Pforzheim-Karlsruhe
19. Apr
Los geht’s am Pforzheimer Marktplatz. Von dort durch die Fuzo erstmal westwärts nach Brötzingen bevor der Stadtverkehr verlassen wird und der erste Anstieg in Richtung Dietlingen ansteht. Von dort geht’s hügelig über Ellmendingen, Auerbach, Langensteinbach und Reichenbach weiter bis man beim Bahnhof Busenbach ins Albtal gelangt. Ab hier flach weiter nach Ettlingen und dort immer an der Alb lang an Rüppurr vorbei zum Karlsruher Bahnhof.
Die Tour hat bis ins Albtal ein welliges Profil. Leichte Anstiege und Abfahrten geben sich die Hand. Die umgebende Landschaft ist recht reizvoll, der Verkehr hält sich in Grenzen. Somit die ideale Strecke um nach Feierabend von Pforzheim nach Karlsruhe zu gelangen. Die Strecke kann prima verlängert werden, etwa durch Kombination mit der Albtalrunde ab Langensteinbach.
Die Strecke hat meiner Meinung nach wesentlich mehr zu bieten als die Nordroute durchs Pfinztal, welche sich relativ langweilig durch diverse Ortschaften zieht. Dort hat man entweder mit Verkehr zu kämpfen oder wird kreuz und quer über den Pfinztalradweg gejagt. Eher was fürs Trekkingrad.
Das Befahren der Südroute über Birkenfeld, Neuenbürg, Straubenhardt, Marxzell steht noch aus. Dürfte ähnlich reizvoll wie die Mittelroute sein.
Länge: 35km
Höhenmeter: Knapp 300m
GPS-Track: PCX5, TOP50 Overlay,
Sommer!
19. Apr
Heute hat’s endlich mal geklappt. Habe die erste Feierabendtour dieses Jahres absolviert. Bin mit dem Renner die Mittelroute von Pforzheim nach Karlsruhe gefahren. War ziemlich gut. Irgendwie hat mir das die letzte Zeit ganz schön gefehlt.
Trotzdem reichlich spät. Letztes Jahr konnte ich einen Monat früher wieder mit dem Radeln beginnen und habe den Winter über mehr gemacht. Mal sehen ob ich dieses Defizit noch wettmachen kann. Läuft noch lange nicht so rund wie letzten Sommer. Habe am Wochenende bereits drei Touren absolviert und am Freitag ist vorm Wochenende nochmal die Mittelroute dran. Ich freu mich drauf.
Arcor Express
12. Apr
Da ich für meinen Arbeitgeber hin und wieder Rufbereitschaft leiste, stellt mir dieser einen zusätzlichen Telefonanschluss inklusive ADSL zur Verfügung. Er versucht es zumindest. Seit der Beantragung vor etwa zwei Monaten und unzähligen Minuten in der Warteschleife der Arcor Hotline und mit dieser selbst wurde die Arcor-Leitung in den Verteiler im Keller rangiert, niemals vom Verteiler auf mein zweites Leitungspaar gepatched und deshalb letztendlich wieder aus dem Hausverteiler rausrangiert. Man kann wahrlich sagen, dass sich Arcor dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich habe beschlossen, Rufbereitschaftseinsätze eben ohne Arcor-Anschluss abzuwickeln. Zum selben Ergebnis ist auch ein Kollege gekommen, bei dem es ähnlich lief.
Heute Nachmittag im Büro klingelt das Telefon und ich habe den Teamleiter Kundenbetreuung Arcor Stuttgart an der Strippe. Er habe sich die offenen Vorgänge angesehen und ist dabei auf unsere Pannenserie gestoßen. Diese will er jetzt aus der Welt schaffen. Und tut dies auch sehr freundlich und energisch. Nächste Woche wird eine Express-Entstörung bei der T-COM angetriggert und dann habe ich hoffentlich meinen Arcor-Anschluß. Hätte ich auch schon heute Abend haben können, so eilig habe ich’s aber auch wieder nicht.
Warum nicht gleich so?
Mein Beruf: Müllabfuhr
03. Apr
Wie beruhigend, dass die eigene Seite Topkandidat zum Thema Müllabfuhr in Karlsruhe ist:
Nein, angemeldet habe ich mich dort nie und beruflich bin ich in dem Bereich auch nicht tätig.
Die Startseite von ka-suche.de erklärt: “Unsere Suchmaschine bietet Ihnen fuer Suchanfragen zum Thema Karlsruhe optimerte Suchergebnisse.”. Ich glaube ich greife doch lieber auf Google zurück. Da passen die Treffer meistens auch ohne “Optimierung” zum Gesuchten.
Spaß mit der Bahn
13. Mrz
Die Deutsche Bahn tut wirklich alles, um ihre Kundschaft bei Laune zu halten und etwas für das gezahlte Beförderungsentgelt zu bieten. So fuhr man auch letzte Woche ein buntes Unterhaltungsprogramm auf.
- Montag: Außer der mittlerweile üblichen leichten Verspätung keine besonderen Vorkommnissse. Langweilig.
- Dienstag: Nachdem ich nach einem gnadenlosen Spurt den Schloßberg hoch zum Pforzheimer Bahnhof vergeblich 10 Minuten auf meinen InterRegioExpress nach Karlsruhe gewartet habe kommt die Durchsage, dass dieser aufgrund einer Betriebsstörung nur bis Pforzheim fährt und hier dann Feierabend macht. Man möge doch bitte auf die Stadtbahn nach Karlsruhe ausweichen. Diese hält an jeder Parkbank, braucht deshalb dopppelt so lang und ist erwartungsgemäß proppenvoll.
- Mittwoch: Als ich mich morgens noch etwas im Tran auf mein Stammgleis hochschleichen will, passt mich ein Bahnsherrif ab und berichtet, dass der RegionalExpress, der morgens aus Stuttgart kommt und nach kurzem Halt in Karlsruhe wieder über Pforzheim nach Stuttgart zurückfährt, schon so viel Verspätung habe, dass man beschlossen habe, ihn nur nach Durlach fahren zu lassen. Ich solle mich doch nach Gleis 5 begeben und die Stadtbahn nach Durlach nehmen. Gesagt, getan. Bahn voll, ich zu spät.
- Donnerstag: Alles scheint glatt zu laufen. Keine kaputten Züge, keine Bahnsherrifs. Bis der morgendliche Regionalexpress in Wilferdingen erstmal ausgiebig Pause macht. Nach etwas über fünf Minuten lässt man die Zuginsassen wissen, dass eine Signalstörung vorliegt und man noch fünf Minuten Päuschen machen muss. Danach im Kriechtempo weiter nach Pforzheim und ich wieder zu spät.
- Freitag: Alles wieder halbwegs normal, nur die Signalstörung zwischen Wilferdingen und Pforzheim war entweder noch nicht ganz behoben oder noch zu sehr im Kopf des Zugführers verankert. Jedenfalls reduzierte Geschwindigkeit und daher mehr Zeit zum Lesen.
- Samstag/Sonntag: Zum Glück nicht Bahn fahren müssen.
- Montag: Zur Abwechslung lässt die Bahn den morgendlichen Regionalexpress, der gewöhnlich aus zwei Zugeinheiten besteht, nur mit einer Zugeinheit antreten. Resultat: Voller Zug schon bei Abfahrt in Karlsruhe. Zusätzlich setzte man eine Bahnkontrolleuse ein um potentielle Schwarzfahrer zu entlarven. Kam in der rollenden Sardinenbüchse ungeheuer gut an. Nach Wilferdingen hat’s die gute Frau dann gesteckt, kam nicht mehr durch.
Mal sehen, was die Bahn diese Woche noch so in petto hat.
Leitungspanne(n)
01. Mrz
Den gestrigen Abend habe ich ohne Netz und Telefon verbracht. Der erste Verdacht, daß mir der Telco-Provider mit der roten Kappe den vorhandenen Anschluss umgestellt hat statt wie von meinem Arbeitgeber geordert einen zweiten zusätzlichen Anschluss zu schalten, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Aber das kann ja noch kommen. Einem Provider, der davon ausgeht, daß an “Stadt Pforzheim, Wielandtstraße 16, 76137 Karlsruhe” adressierte Sendungen zugestellt werden können, traue ich viel zu.
Erstaunlich jedenfalls wie man sich an die ständige Verfügbarkeit von Netz und Telefon gewöhnt und wie verloren man sich vorkommt, wenn die Leitung wie gestern mal gekappt ist.

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