Rogers & Simones Webpinnwand
Beiträge getaggt mit nachbarn
Wohngaragen
04. Jun

Obwohl bisher ausnahmslos jeder der sich dieses gestern manifestierte Objekt ansah davon ausging dass es sich hier um Garagen handelt, ist dem nicht so. Tatsächlich handelt es sich um die Wohnräumlichkeiten zweier Wohnungen im Erdgeschoss unserer zukünftigen Nachbarn, die gestern noch vor 7:00 Uhr demonstrierten dass man eine längere Vollsperrung einer Sackgasse auch mal so durchführen kann ohne vorher die Anwohner im hinteren Bereich darüber zu informieren. Merken die doch sowieso wenn’s soweit ist!
Baggerbeißtag
21. Mai
Eigentlich hätte heute ein guter Tag werden können: Gefühlter Freitag, abends im Fünf Sterne in Karlsruhe lecker Essen gehen. Leider nur hätte. Am späten Vormittag nahm das Unheil seinen Lauf. Ich befand mich im Büro und telefonierte mit $Kollege, der auswärts gerade eine Störung behoben hatte. Als wir das abgehakt hatten, fragte er mich noch kurz wo denn die Beethovenstraße in Eutingen sei, da die Stadtwerke dort ein von einem Bagger gebissenes Datenkabel meldeten und er sich das im Anschluss noch ansehen wolle. Ich sagte ihm das sei die Straße in der ich wohne und dass die Stadtwerke dort gerade Wartungsarbeiten am Wassernetz durchführen und dabei wohl mehr gebaggert haben als gut ist. Thema abgehakt. Kurz darauf hatte ich meine aufgebrachte Frau am Mobiltelefon. Das Telefonat bringt die Erkenntnis, dass in der Beethovenstraße nicht ein Datenkabel meines Arbeitgebers sondern unser privater Telekomhausanschluss dem Bagger zum Opfer gefallen ist. Die Bauarbeiter nebenan haben beim Abgraben von Arbeitsraum auf unserem Grundstück gleich unsere Telefonleitung mit abgegraben. Anschließend meldet sich $Kollege, mittlerweile vor Ort, und bestätigt das Malheur. In der Mittagspause wurden die sechs durchtrennten Doppeladern mit einem fachmännisch ausgeführten Provisorium wieder verbunden, fixiert und isoliert. Die Telekom kommt wohl erst nächste Woche dazu, den Schaden richtig zu reparieren.
Ärgerlich dabei ist dass ich den nachbarlichen Akteuren im Vorfeld mehrfach schriftlich sowie mündlich vermittelt habe, dass in diesem Bereich Leitungen verlaufen und dass hier dringendst Vorsicht geboten ist. Hätte ich mir auch sparen können. Gott sei Dank hat es nicht die über dem Telekomkabel verlaufenden Erdwärmesonden erwischt. Das wäre richtig unangenehm geworden.
Im Gespräch mit dem Baggerfahrer habe ich dann auch nebenbei noch von den aktuellen Planungen der Bauherrschaften erfahren. Ich hoffe dass die darüber informierte Bauaufsicht funktioniert und diese den Arbeitern die Folgen ihrer Tätigkeiten klar macht um wirklich schwere und nicht reparable Schäden zu verhindern. Mittlerweile kostet der Mist nebenan fast mehr Nerven als das eigene Bauvorhaben. Und das hat mir schon mehr als gereicht.
Keine Sendepause
21. Apr
Die Sendepause auf dieser Webpräsenz ist hiermit erstmal beendet. Notwendig ist sie geworden um potentiell verhängnisvolle Veröffentlichungen in der “heißen” Phase des Hausbaus und der vielleicht noch etwas heißeren Phase danach zu vermeiden. Wie das halt mal so ist beim Bauen geht dabei nicht alles nach Plan und das gilt vor allem wenn Simone und ich das angehen. Das Haus steht jedoch mittlerweile und ist seit 10 Monaten bewohnt. Die Erdwärmeheizung hat sich im ersten Winter bewährt, war aber auch in der Bauphase eins der größten Probleme und hat nicht wenig Nerven gekostet. Leider ist das auf den Bau folgende Problem in der Umgebung trotz Einsatz hinreichend vieler Juristen noch nicht ganz gelöst. Dazu irgendwann vielleicht mehr.
Baustrom für Anfänger
27. Feb
Eine Baustelle auf der was errichtet werden soll benötigt Strom. Dummerweise gibt es auf unserer noch keine Steckdosen. Daher versuche ich seit Ende letzter Woche einen Baustromanschluss vor Ort zu bekommen. Und das ist komplizierter als angenommen. Der Anschluss muss von einem Elektrounternehmen mit Unterstützung der lokalen Stadtwerke eingerichtet werden. Üblicherweise macht das der Elektriker, der sich später auch um die Hauselektrik kümmern wird. Der ist bei uns Kontraktor des Häuslebauers und residiert mehrere hundert Kilometer entfernt. Der wird nicht extra deswegen antanzen und wenn doch dafür die Hand ganz weit aufhalten. Also muss ein lokaler Unternehmer her. Gesucht, gefunden, Problem gelöst? Dachte ich zumindest bis heute Vormittag. Dann habe ich erfahren, dass auf dem Grundstück noch kein Stromanschluss vorhanden ist, den man abgreifen könnte. Der nächste verfügbare Bezugspunkt befindet sich 54 Meter weiter in der hiesigen Trafostation. Das sind 24 Meter zuviel um das mit einem Verteiler abzudecken. Und noch mehr zu viel wenn man die geltenden Vorschriften einhält und keine Kabel vor Garagen verlegt wo Autos rein- und rausrollen. Den Stromanschluss zu verwenden, der später das Haus versorgen wird, geht auch nicht. Den nehmen die Stadtwerke erst in Angriff wenn der Keller steht. Und um den zu stellen, wird Baustrom benötigt…
Um die eine Garage zu umgehen, wird’s richtig aufwendig, da man das Kabel dort nicht einfach drüberlegen kann und es zudem durch derzeit bewirtschaftetes Gartengelände führen müsste. Das wird a) teuer und b) bereitet das der betroffenen Nachbarin viel Freude. Der Stromkollege der Stadtwerke hatte beim heutigen Vor-Ort-Termin die prima Idee, den Strom beim Anschluss des Nachbarn oberhalb abzuzweigen. Da wird die Leitung zwar auch nur minimal kürzer, aber man kreuzt keine Autorollwege. Und so wie’s aussieht spielt der freundliche Nachbar mit. Hoffentlich tut das auch der Elektriker. Morgen wird das dann fertig abgeklärt, denn Zeit wird’s. Der Kellertermin ist nicht mehr weit entfernt.
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