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Saisonantritt mit Dampf
27. Apr

So spät wie schon lange nicht mehr habe ich heute die Radsommersaison angetreten. Zum Wiedereinstieg habe ich eine leichte Tour gewählt, die ich letztes Jahr streckenweise schon so gefahren bin. Über Feld- und Waldwege ging es von Eutingen über Kieselbronn, Dürrn, und Maulbronn nach Mühlacker und von dort über den Enztalweg zurück.
Im Wald vor Maulbronn fielen mir diverse Fotografen auf, die sich an den unmöglichsten Stellen positioniert hatten. Habe denn angehalten und gefragt was das Motivmenü heute so hergibt. Da hatte ich es aber auch schon gehört. Heute war Sonderfahrt mit Dampflok angesagt und der Zug war schon im Anrollen. Leider hatte ich die falsche Kamera für sowas mit und habe einen Tick zu früh ausgelöst. Schade.


War ne schöne Tour. Für das Teilstück Enztalweg ab Mühlacker muss ich mir jedoch eine Alternative suchen. Ist relativ unattraktiv und bei gutem Wetter mit zahlreichen Hindernissen gespickt. Vorschläge sind jederzeit willkommen.
Die Tour erstreckt sich über etwa 40km und ist bis Mühlacker stetig wellig. Danach flach. Höhenmeter halten sich im Rahmen. Gefahren bin ich mit dem Hardtail und werde das auch beim nächsten Mal wieder tun.
GPS-Daten: PCX5,
Beim Fahren Sparen mit dem VPE!
25. Jan
Nach dem gestern trotz angepasster Bereifung doch etwas beschwerlichen Radtrip zur Arbeit, bin ich heute mal wieder mit dem Bähnle zur Arbeit gefahren und habe dabei meine ersten Erfahrungen mit dem lokalen Verkehrsverbund gesammelt. Dieser bietet über eine sogenannte Mehrwegkarte die Option, günstigere Einzelfahrkarten zu erwerben. Optimal für mich, da ich nur unregelmäßig das Bähnle nehme und sich eine Zeitkarte für mich nicht lohnt. Umgesetzt wird das mit einem eigenen Kärtchen mit Guthabenchip analog zur Geldkarte. Diese erhält man gegen 4€ Pfand und kann ihn dann mit Cash aufladen.
Feine Sache eigentlich. Blöd dabei ist nur, dass die an den Bähnlehaltepunkten platzierten VPE-grünen und mit hübschem VPE-Logo verzierten Automaten die verbilligten “Mehwegfahrscheine” zwar verkaufen, aber nichts mit der VPE-Mehrwegkarte anfangen können. Stattdessen muss man in diesem Fall entweder bar oder per Geldkarte zahlen. Arrrg! Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?
Später habe ich dann erfahren, dass man mit der Mehrwegkarte immerhin in den Bussen bezahlen kann. Diese nutze ich jedoch nicht und kann die eigentlich gute Sache Mehrwegkarte nicht wirklich nutzen. Morgen lasse ich mir mein Guthaben wieder auszahlen und benutze die Karte dann wie offensichtlich vorgesehen als Verbilligungsberechtigungsausweis. Schade.
Spaß mit der Bahn
13. Mrz
Die Deutsche Bahn tut wirklich alles, um ihre Kundschaft bei Laune zu halten und etwas für das gezahlte Beförderungsentgelt zu bieten. So fuhr man auch letzte Woche ein buntes Unterhaltungsprogramm auf.
- Montag: Außer der mittlerweile üblichen leichten Verspätung keine besonderen Vorkommnissse. Langweilig.
- Dienstag: Nachdem ich nach einem gnadenlosen Spurt den Schloßberg hoch zum Pforzheimer Bahnhof vergeblich 10 Minuten auf meinen InterRegioExpress nach Karlsruhe gewartet habe kommt die Durchsage, dass dieser aufgrund einer Betriebsstörung nur bis Pforzheim fährt und hier dann Feierabend macht. Man möge doch bitte auf die Stadtbahn nach Karlsruhe ausweichen. Diese hält an jeder Parkbank, braucht deshalb dopppelt so lang und ist erwartungsgemäß proppenvoll.
- Mittwoch: Als ich mich morgens noch etwas im Tran auf mein Stammgleis hochschleichen will, passt mich ein Bahnsherrif ab und berichtet, dass der RegionalExpress, der morgens aus Stuttgart kommt und nach kurzem Halt in Karlsruhe wieder über Pforzheim nach Stuttgart zurückfährt, schon so viel Verspätung habe, dass man beschlossen habe, ihn nur nach Durlach fahren zu lassen. Ich solle mich doch nach Gleis 5 begeben und die Stadtbahn nach Durlach nehmen. Gesagt, getan. Bahn voll, ich zu spät.
- Donnerstag: Alles scheint glatt zu laufen. Keine kaputten Züge, keine Bahnsherrifs. Bis der morgendliche Regionalexpress in Wilferdingen erstmal ausgiebig Pause macht. Nach etwas über fünf Minuten lässt man die Zuginsassen wissen, dass eine Signalstörung vorliegt und man noch fünf Minuten Päuschen machen muss. Danach im Kriechtempo weiter nach Pforzheim und ich wieder zu spät.
- Freitag: Alles wieder halbwegs normal, nur die Signalstörung zwischen Wilferdingen und Pforzheim war entweder noch nicht ganz behoben oder noch zu sehr im Kopf des Zugführers verankert. Jedenfalls reduzierte Geschwindigkeit und daher mehr Zeit zum Lesen.
- Samstag/Sonntag: Zum Glück nicht Bahn fahren müssen.
- Montag: Zur Abwechslung lässt die Bahn den morgendlichen Regionalexpress, der gewöhnlich aus zwei Zugeinheiten besteht, nur mit einer Zugeinheit antreten. Resultat: Voller Zug schon bei Abfahrt in Karlsruhe. Zusätzlich setzte man eine Bahnkontrolleuse ein um potentielle Schwarzfahrer zu entlarven. Kam in der rollenden Sardinenbüchse ungeheuer gut an. Nach Wilferdingen hat’s die gute Frau dann gesteckt, kam nicht mehr durch.
Mal sehen, was die Bahn diese Woche noch so in petto hat.
Der flexible KVV, Teil 2
25. Okt
Nachdem ich letzten Freitag lernen durfte, dass der KVV eher eine bürokratische wohl organisierte Institution ist, fand ich heute unter Erstaunen meine Umweltjahresabonnement-Karten im Briefkasten. Gültig natürlich ab Dezember 2005. Mehr >
Der flexible KVV
21. Okt
Da ich ungern täglich im Stau stehe und Unsummen für Sprit und Parkgebühren ausgebe, habe ich mich dazu entschlossen, den Arbeitsweg zu meinem neuen Arbeitsplatz in Pforzheim mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Dauert bei Wahl einer geeigneten Verbindung kaum länger als mit dem Auto und kommt unterm Strich günstiger. Auch das das Plus an nutzbarer Zeit kommt mir sehr gelegen. Mehr >
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