Rogers & Simones Webpinnwand
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Endstation Eutingen
29. Aug
Die letzten Wochen waren sehr bewegend. Und das auf zweierlei Weise. Zum einen haben wir fast den kompletten Inhalt zweier Wohnungen (1x 18-Tonner + 2x Ducato, jeweils voll) nach Eutingen und ein Pfälzer Zwischenlager bewegt. Zum anderen gingen für mich 13 Jahre in Karlsruhe und für uns über 5 Jahre Wochenendbeziehung inklusive Pendeln zu Ende.
Nun sind wir also hier im Pforzheimer Stadtteil Eutingen gelandet. Eutingen liegt knapp vor den Toren Pforzheims Richtung Mühlacker am Flüßchen Enz. Es ist eigentlich Stadt und doch wieder nicht. Gute Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs, S-Bahn- und Regionalbahnhaltepunkt und auf der A8 ist man auch recht schnell. Der Weg zur Arbeit hat sich auch verbessert. Mit dem Rad auf dem Enztalradweg bis knapp vors Pforzheimer Rathaus. So gut wie keine Autos, einziges Hindernis ist eine Fußgängerampel. Alternativ drei Minuten Fahrzeit mit der Bahn plus jeweils fünf Minuten Gehzeit.
Ich denke hier können wir’s aushalten.
Tschüss T-Com (oder: Arcor, der zweite Versuch)
24. Jul
Unser neues Zuhause in Pforzheim benötigt einen Telekommunikationsanschluss. Damit dieser pünktlich geschaltet wird, wollte ich mich heute darum kümmern. Also in der Mittagspause über den Marktplatz zum Pforzheimer T-Punkt und dort den Wunsch geäußert, meinen Karlsruher Telefonanschluss in die Zwischenwohnung in Pforzheim zu portieren und dabei gleich ein DSL-Bandbreitenupgrade von 1000 auf 2000 Kbps durchzuführen.
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Goodbye Karlsruhe
13. Jul
Meine Tage in Karlsruhe neigen sich dem Ende zu. Und das schneller als ich damit gerechnet habe. Die letzten Wochen waren anstrengend und terminreich, aber mittlerweile ist einiges in trockenen Tüchern. Simone und ich werden in Pforzheim-Eutingen sesshaft werden und dort ein Häusle bauen. Bauplatz und zu bauendes Haus stehen fest, leider ist auch der moderne Fertighausbau noch nicht so weit, ein Bauprojekt innerhalb von zwei Monaten abzuschließen. Da Simone jedoch in zwei Monaten ihre neue Stelle in Mühlacker antreten muß und das nicht von St. Georgen aus kann, bedeutet das für uns, daß wir vor dem Einzug ins eigene Heim noch für ein paar Monate in eine temporäre Zwischenwohnung ziehen müssen. Eine solche zu finden war nicht leicht, da die Vermieter aus verständlichen Gründen lieber langfristig vermieten. Letzten Freitag erhielten wir dann aber doch noch eine Zusage. Glücklicherweise zu einer Wohnung, die nur etwa fünf Gehminuten von der zukünftigen Baustelle entfernt ist. Am selben Tag wurde auch endlich das Problem der Finanzierung des Vorhabens geklärt.
Jetzt kann’s also losgehen. Am Samstag der erste Termin zur Detailplanung mit dem Architekten und in nur vier Wochen startet die Umzugsodyssee in die eigenen vier Wände. Wird ein heißer Sommer und ich bin trotz dem zu erwartenden Stress schon sehr gespannt darauf.
Platz im Regal
17. Mai
Der bevorstehende Umzug ist ein sehr guter Grund endlich um endlich mal den Platz- & Volumenbedarf meiner Mediensammlung zurechtzustutzen. Im Laufe der Jahre hat sich ganz schön was angesammelt und periodisch mussten neue Bennos her um das Zeug aufzunehmen. Das führt letztendlich dazu, dass Simone und ich zusammen eine komplette Bennowand zusammenbekommen und das einfach zuviel ist.
Im großen weiten Web habe ich nun Schutzhüllen gefunden, in die man die CD und die zugehörigen Einlagen stecken kann und die den dafür benötigten Stellplatz auf ein Minimum reduzieren. Da die Teile bei einem Stückpreis von gut 2 Cent pro Hülle auch bei einem gewachsenen Medienaufkommen noch bezahlbar sind, habe ich gleich mal ne Kiste voll bestellt. Heute lag sie in der Packstation und ich habe die Dinger gleich mal unter die Lupe genommen. Auf den Stellplatz, den bisher ein Jewel Case eingenommen hat, bekomme ich jetzt etwa 3 neu verpackte CDs. Und dabei sehen diese in den Schutzhüllen gar nicht mal so schlimm aus. Ich bin überzeugt und der erste Waschkorb Jewel Cases befindet sich schon in der Wertstofftonne.
Jetzt benötige ich nur noch was vergleichbares für meine DVDs.
Goodbye Bergstadt!
02. Mai
Nach fünfeinhalb Jahren Wochenendbeziehung und vier Jahren in St. Georgen neigt sich dieses nicht immer einfache Kapitel unseres Lebens endlich dem Ende zu: Simone wurde per offiziellem Schreiben die Versetzung in den Enzkreis mitgeteilt. Noch steht noch nicht 100%ig fest wo es genau hingehen wird, aber es sieht wohl so aus, dass es Mühlacker werden wird. Nun heißt es erstmal bis Juni abwarten, bis der genaue Marschbefehl kommt. Dann um eine neue Unterkunft zwischen Pforzheim und Mühlacker kümmern und zweimal umziehen. Kann’s irgendwie noch gar nicht so richtig glauben.
Bis wir weggezogen sind, werde ich um die 85000 Pendelkilometer hinter mir haben. Dafür gingen dann etwa 5200 Liter Diesel und diverse Nerven auf A8, A5, B30 und vor allem der B33 drauf. Darf gar nicht dran drenken, was das alles gekostet hat und was ich zukünftig sparen kann. Ganz zu schweigen von den Freitag und Sonntag Abenden, die ich zukünftig ganz regulär zuhause statt im Auto verbringen kann.
Ich freu mich!
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